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Notfall

Radiologie und Nuklearmedizin

Praktische Ausbildung

Wir verfügen über mehrere konventionelle Röntgen-Arbeitsplätze, eine Mammographie, eine digitale Durchleuchtung mit DSA, eine Multislice-Computertomographie (64 Zeilen), eine 1,5 T Kernspintomographie und ein Sonographie-Gerät. In der Nuklearmedizin steht eine Großfeld-Gamma-Kamera mit SPECT-Einrichtung zur Verfügung. Die Abteilung ist vollständig digitalisiert, einschließlich Radiologie-Informations-System (RIS) und digitalem Bild-Speicher- und -Kommunikations-System (PACS). 

Wir setzen alle gängigen Verfahren der konventionellen Radiologie ein. Dies umfasst konventionelle Röntgenaufnahmen, Mammographien, Untersuchungen des Magen- Darmtraktes, Urographien, Arthrographien, Phlebographien und Arteriographien. Im Rahmen der Mammadiagnostik erfolgen neben der Mammographie auch diagnostische und therapeutische Punktionen sowie präoperative Markierungen. 

In der Computertomographie erfolgen Untersuchungen aller Körperregionen (einschließlich CT-Angiographie und Cardio-CT) sowie diagnostische und therapeutische Punktionen. 

Im Rahmen der Kernspintomographie werden neben den üblichen Verfahren auch Angiographien aller Gefäßprovinzen, kernspintomographische Untersuchungen des Galle-Pankreas-Systems (MRCP und Hydro-MRT) durchgeführt. Darüber hinaus bildet in Zusammenarbeit mit der kardiologischen Abteilung des Hauses die Cardio-MRT einen weiteren Schwerpunkt.

In der Nuklearmedizin werden mit Ausnahme der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) grundsätzlich alle diagnostischen Verfahren, einschließlich Single-Photonen-Emissions-Tomographie (SPECT) genutzt. In erster Linie erfolgen Untersuchungen von Schilddrüse (einschließlich Sonographie und sonographiegesteuerte Punktion), Skelett, Nieren, unklaren Entzündungsherden und Lymphgefäßen (einschließlich Sentinel-Lymphnode-Markierung bei Mammakarzinom). 

Für die in der Abteilung tätigen Studierenden besteht reichlich Gelegenheit zu praktischer Tätigkeit. Je nach Ausbildungsstand sind unter Anleitung die selbständige Durchführung und Befundung von radiologischen und sonographischen Untersuchungen sowie die Assistenz bei invasiven Untersuchungen möglich. Durch Erhebung der Anamnese und des klinischen Befundes ist eine direkte Korrelation zwischen Röntgenbefund und Klinik möglich. Der unmittelbare Kontakt und eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem medizinisch-technischen Personal der Abteilung sind selbstverständlich und jederzeit gewährleistet. 

Theoretische Ausbildung

Täglich findet eine morgendliche Besprechung über anstehende Untersuchungen und organisatorische Fragen statt. Es werden tägliche Falldemonstrationen für die Innere Medizin, die Unfallchirurgie und die Allgemeinchirurgie abgehalten, in denen die Befunde patientenbezogen erörtert werden. Die leitenden Ärzte der Abteilung führen regelmäßigen Unterricht nach Vorlesungsplan durch. 

Darüber hinaus besteht für die Studierenden im PJ die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme an einem im Hause stattfindenden achtstündigen Unterweisungskurs als erster Schritt zur Erlangung der Fachkunde im Strahlenschutz nach Röntgenverordnung. 

Im Übrigen stehen alle Ärzte der Fachabteilung jederzeit gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

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