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Informierten zum Thema Herzrhythmusstörungen: (v.l.) Dr. René Schröder, Dr. Alexander Hoppe, Sandra Manthey, Dr. Christoph Schittek, Dr. Heinrich Degen.

Andernacher Herzseminar informierte zu Herzrhythmusstörungen

„Herz außer Takt“ – Informationsveranstaltung

Andernach. Viele Menschen kennen es: Das Herz stolpert, Extraschläge verursachen ein unangenehmes Gefühl. Dahinter stecken oft Herzrhythmusstörungen. Aber was bedeutet das im Einzelfall? Das diesjährige „Andernacher Herzseminar“ gab in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung darüber Auskunft.
Dr. Heinrich Degen, Kardiologe und Chefarzt der Inneren Medizin am St. Nikolaus-Stiftshospital, legte dar, dass Herzrhythmusstörungen ein sehr häufiges Phänomen sind. Viele Rhythmusstörungen sind zwar subjektiv unangenehm, aber völlig harmlos. Es gibt allerdings auch gefährliche, sogar lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen.
Dr. Christoph Schittek, niedergelassener Kardiologe in Andernach, und Dr. Alexander Hoppe, Oberarzt der Kardiologie am St. Nikolaus-Stiftshospital, berichteten über eine der häufigsten Rhythmusstörungen, das Vorhofflimmern. Über 1,8 Mio. Menschen in Deutschland leiden an dieser Erkrankung, so Dr. Schittek. Gefahren bei dieser Rhythmusstörung, die auch unbemerkt auftreten kann, sind vielfältig. So ist das Vorhofflimmern eine häufige Ursache für Schlaganfälle. Andererseits kann Vorhofflimmern zu einer Herzschwäche führen. "Viele Patienten klagen auch über einen erheblichen Verlust an Lebensqualität im Rahmen des Vorhofflimmerns", weiß Dr. Schittek.
"Es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit Vorhofflimmern", so Dr. Hoppe, der verschiedene Möglichkeiten der Therapie darlegte. Für jeden Patienten gilt es, das individuell beste Behandlungsverfahren auszuwählen. Medikamentöse Behandlungen, insbesondere auch zum Schutz vor Schlaganfällen, haben einen sehr hohen Stellenwert. In Einzelfällen kommen auch Katheterverfahren zum Einsatz, um die Rhythmusstörungen in den Griff zu bekommen.

Die Pause des wie immer sehr gut besuchten Herzseminars wurde traditionsgemäß aktiv gestaltet. Sandra Manthey vom Zentrum für Prävention und Therapie des St. Nikolaus Stiftshospitals aktivierte die Teilnehmer mit gymnastischen Übungen.
Dr. Degen stellte zum Ende des informationsreichen Abends noch einmal die Herz-Kreislauf-Wiederbelebung durch Laien in den Vordergrund. Bei einem Herzstillstand sollte jeder in der Lage sein, lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. "Leben retten kann jeder", so Dr. Degen.


Ansprechpartner

Frau Susanne Unmack

Susanne Unmack

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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