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Notfall
„Durch den Einsatz modernster Ausrüstung und aktuellster Methoden in Anästhesie und perioperativer Schmerztherapie bieten wir jedem Patienten eine individuelle Narkose nach Maß.“
Chefarzt Dr. med. Torsten Bähner

Mit Sicherheit gut behandelt

Ob im Operationssaal, in der Notfall-, Intensiv- oder Schmerzmedizin: Die Arbeit unserer Anästhesisten ist fester Bestandteil in vielen Bereichen des St. Nikolaus-Stiftshospitals. Allein in unseren OP-Sälen werden jährlich über 6.000 Narkosen durchgeführt. Es ist unser wichtigstes Ziel, die Anästhesie so individuell und risikoarm wie möglich durchzuführen. So genießen unsere Patienten eine optimale medizinische Behandlung bei möglichst geringen Risiken.

Behandlungsspektrum

Allgemeinanästhesie

Intubations-, Larynxmasken- und Maskennarkosen

Videolaryngoskopie

Totale intravenöse Anästhesie

Target controlled anesthesia

Kurznarkose

Zur Elektrokrampftherapie

Einlungenventilation in der Thoraxchirurgie

intraoperative transösophageale Echokardiographie

Anlage von transvenösen Herzschrittmachern

Überwachung der Narkosetiefe mittels EEG-Monitoring

BIS und Narcotrend

Spinalanästhesie

lumbale und thorakale Periduralanästhesie

Periduralanästhesie zur Geburt

Therapeutische Periduralanalgesie

Kombination von Allgemeinanästhesien und Regionalanästhesien

Ultraschallgesteuerte Leitungsanästhesien der oberen und unteren Extremität

auch als Katheterverfahren

Ultraschallgesteuerte periphere Nervenblockaden

Ultraschallgesteuerte Gefäßpunktionen

Patientenkontrollierte Akutschmerzbehandlung

Mit mobilen PCA-Pumpen, auch als kontinuierliches Epidural-, Regional- und intravenöses Verfahren

Akutschmerzmanagement durch speziell ausgebildetes Personal

Schmerzmanager und Pain-Nurse

  • Unsere Ausstattung

    • ECMO
    • hämodynamisches Monitoring
    • Stationäre und transportable MRT-taugliche Beatmungsgeräte
    • Dialysegeräte
    • Patient Blood Management
    • Massentransfusionsgeräte
    • Geräte zur volatilen Sedierung
    • BIS und Narcotrend-Monitore® 
    • Alphacard®
    • Airway Management
    • Reanimationssysteme
    • Weitere Leistungen und Geräte
    • digitale Bronchoskopie von STORZ® sowie Einmalbronchoskope von Ambu®
    • transpulmonale Druckmessung zur Beatmungsoptimierung
    • Nahinfrarotspektroskopie
    • passagere transvenöse Herzschrittmacher-Anlagen
  • Die Anästhesie im Überblick

    Die Mitarbeiter der Anästhesiologie des St. Nikolaus-Stiftshospitals Andernach führen jährlich mehr als 6.000 Narkosen durch. Hierbei kommen alle geläufigen Anästhesieverfahren und deren Kombinationen zum Einsatz, z.B. Analgosedierung, balancierte Anästhesieverfahren, rein intravenöse Anästhesietechniken (TIVA), die Kombination aus Allgemein- und Regionalanästhesie v.a. bei abdominalchirurgischen Eingriffen, rückenmarknahe Regionalanästhesien wie Spinal- und Periduralanästhesie, aber auch periphere Nervenblockaden und Plexusanästhesien.

    Wir versorgen in 5 OP-Sälen, Patienten aus allen Fachbereichen

    • Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
    • Unfall- und Handchirugie
    • Orthopädie
    • Gynäkologie und Geburtshilfe
    • Fußchirurgie
    • Urologie

    Darüber hinaus werden regelmäßig Anästhesien bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen an Außenarbeitsplätzen z.B. in der Endoskopie, Bronchoskopie oder Radiologie, durchgeführt. Des weiteren Versorgen wir Patienten der RMF, im Rahmen der Elektrokrampftherapie.

    Die anästhesiologische Betreuung der Patienten beginnt bereits vor dem OP-Termin im Präoperativen Zentrum. Die Anästhesiologie ist präoperativ zuständig für eine gründliche körperliche Untersuchung des Patienten, die Bewertung aller klinischen Vorbefunde und beurteilt damit das operative Narkoserisiko, im Anschluss  wird das geeigneten Narkoseverfahren ausgewählt und mit dem Patienten besprochen. Der Abbau von Ängsten und die medikamentöse Vorbereitung auf die Operation gehören ebenfalls zu den Aufgaben.

    Am Operationstag besteht das Tätigkeitsspektrum darin, Allgemein- und Regionalanästhesien durchzuführen, alle lebenswichtigen Organe zu überwachen um damit die Sicherheit des Patienten mitzuverantworten. Die Durchführung und Steuerung der Anästhesie erfolgt unter Einbeziehung moderner Verfahren, an allen Arbeitsplätzen befinden sich moderne Narkosegeräte mit umfangreichem invasivem und nicht-invasivem Monitoring zur Überwachung der Vitalparameter.

    Unsere Fachabteilung ist verantwortlich für die postoperative Akutschmerztherapie und das perioperative Blutmanagement. Akute Schmerzen, z.B. nach Operationen oder während der Geburt, behandeln wir ebenso, wie schwere chronische Schmerzen, z. B. der Wirbelsäule oder bei Tumorerkrankungen. Die Anwendung fremdblutsparender Verfahren, z.B. das intraoperative Sammeln des eigenen Blutes mit anschließender Aufbereitung zur Retransfusion (MAT, maschinelle Autotransfusion), wird ebenfalls durch unsere Abteilung gewährleistet.

    In der postoperativen Phase wird der Patient im Aufwachraum so lange überwacht, bis er auf die Normalstation verlegt werden kann. Nach sehr aufwendigen Operationen oder aufgrund der bestehenden Vorerkrankungen kann es notwendig sein, dass der Patient auf unsere Intensivstationen überwacht und behandelt werden muss.

  • Intensivmedizin

    Patienten mit schweren, oft lebensbedrohlichen Erkrankungen bedürfen einer besonderen Versorgung. Auf der interdisziplinären Intensivstation, die organisatorisch der Leitung der Anästhesie untersteht, betreuen Ärzte und Pflegekräfte des St. Nikolaus-Stiftshospitals parallel bis zu 15+1 Patienten aus allen Fachrichtungen an high care Beatmungsplätzen, sowie Notfallpatienten mit lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen. Zusätzlich steht eine IMC mit 5 Beatmungsbetten zur Verfügung.

    Für innerklinische Notfälle auf den Stationen unseres Krankenhauses steht rund um die Uhr ein erfahrenes Notfallteam (Medical Emergency-Team – MET) der Abteilungen Anästhesie & Intensivmedizin und Innere Medizin bereit. Lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Patienten behandelt ein interdisziplinäres Team von erfahrenen Ärzten.

    Weitere Informationen über das Leistungsspektrum der Intensivmedizin am St. Nikolaus-Stiftshospital sowie wichtige Informationen für Angehörige, bevollmächtigte Betreuer und Besucher von Intensivpatienten finden Sie hier.

  • Anästhesie und Geburtshilfe

    Ob bei einer spontanen Geburt oder beim Kaiserschnitt. Bei Bedarf unterstützt das Team der Anästhesie werdende Mütter schmerztherapeutisch bei der Geburt ihres Kindes. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältig.

    Während Spontangeburten bieten wir eine sogenannte Periduralanalgesie (PDA) zur Schmerztherapie an, um den Müttern die Geburt zu erleichtern.

    Sollte ein Kaiserschnitt notwendig sein, wird in der Regel eine Rückenmarksnarkose, sogenannte Spinalanästhesie (SpA) durchgeführt. Hierbei treten keine Narkosemedikamente in den Kreislauf des Kindes über. Die Mütter sind während des Kaiserschnittes wach und schmerzfrei und können – ebenso wie meist auch die Väter – die Geburt ihres Kindes unmittelbar im OP während des Kaiserschnittes miterleben und ihr Kind sofort nach der Entbindung sehen und in den Arm nehmen. Wir unterstützen und fördern das Bonding zwischen Eltern und Kind, in dem das Kind direkt nach Geburt, der Mutter auf die Brust gelegt wird, hier kann die erste Verbindung, das Urvertrauen, zum neuen Erdenbürger aufgebaut werden.

    Die anästhesiologische Betreuung gewährleisten wir im St. Nikolaus-Stiftshospital rund um die Uhr – also zu jeder Tages- und Nachtzeit.

    Im Rahmen des breiten Kursangebots der Elternschule des St. Nikolaus-Stiftshospitals bieten wir Ihnen umfassende Informationsabende zu PDA und SpA für die Geburtshilfe an, an denen wir die Anästhesieverfahren ausführlich erklären und Sie über Vorteile und mögliche Nebenwirkungen informieren.

    Mehr Infos über unsere Angebote und Leistungen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit zu Dritt erhalten Sie im Bereich Eltern und Baby.

  • Präklinische Notfallmedizin

    Notärztliche Versorgung

    Die Fachabteilung Anästhesie und Intensivmedizin des St. Nikolaus-Stiftshospitals koordiniert in Zusammenarbeit mit dem DRK Rettungsdienst die notärztliche Versorgung am Standort Andernach.

    Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr rückt vom Notarztstandort Andernach ein erfahrener Notfallmediziner zur Versorgung von Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen aus. Binnen kürzester Zeit ist der Mediziner am Einsatzort und leitet sofort die Behandlung ein. Anschließend begleitet er den Transport in ein geeignetes Krankenhaus zur weiteren Versorgung.

    Um die Arbeitsabläufe zu trainieren und kontinuierlich zu verbessern, absolvieren die Rettungskräfte einrichtungsübergreifend regelmäßig Fortbildungen und Übungen.

    Zudem unterstützt die Fachabteilung für Anästhesie und Intensivmedizin Ärzte, die sich in der Weiterbildung zum Notarzt befinden. Diese können die geforderten Einsatzfahrten im Notarztwagen über das St. Nikolaus-Stiftshospital absolvieren.

Unsere Mitgliedschaften und Expertise

  • BDA (Berufsverband Deutscher Anästhesisten)
  • DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin)
  • DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin)
  • ESICM (European Society of Intensive Care Medicine)
  • ACLS-Instructoren (Advanced Cardiac Life Support)

Veranstaltungen

Unsere Fachabteilung führt regelmäßig Medizinseminare für die interessierte Öffentlichkeit sowie weitere Fortbildungen für Ärzte durch: 

  • Medizinseminare 
  • Andernacher Seminare
  • Abteilungsfortbildungen

Kontakt

Rita Lahnstein

Sekretariat Anästhesie und Intensivmedizin

Sabine Frieden

Leitung Intensivstation

  • 02632-404-5540
  • 02632-404-5767

Intensivstation

  • 02632-404-5541

Intensivstation Zuweiser

  • 02632-404-8443

Notfallversorgung

Für die Untersuchung und Behandlung von Notfällen sind wir uneingeschränkt rund um die Uhr für Sie da. Unsere Notfallpatienten behandeln wir wenn notwendig interdisziplinär und in enger Kooperation mit dem Fachbereich Anästhesie und Intensivmedizin.

Für Ärzte, Bewerber und Studenten

Weiterführende Infos finden Sie hier: