Die Lernziele werden zuvor mit den zuständigen Chefärzten der Fachbereiche definiert und sind abhängig von der jeweiligen Einsatzdauer des gewünschten Weiterbildungsabschnittes (zwischen 3 und 12 Monate).
Innere Medizin
- Diagnostik und Behandlung internistischer Erkrankungen, insbesondere kardiologischer, gastroenterologischer und pneumologischer Erkrankungen
- Gesundheitsberatung, Früherkennung und Prävention einschließlich Impfungen und rehabilitative Maßnahmen
- Erkennung und Behandlung von nichtinfektiösen, infektiösen, toxischen und neoplastischen sowie allergischen, immunologischen, metabolischen, ernährungsabhängigen, degenerativen und umweltbedingten Erkrankungen
- Grundlagen der Tumortherapie (einschließlich Teilnahme an der Tumorkonferenz)
- Betreuung von palliativmedizinisch zu versorgenden Patienten
- Indikationsstellung, Probengewinnung und Behandlung für Laboruntersuchungen
- Geriatrische Syndrome und Krankheitsfolgen einschließlich Pharmakotherapie
- Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen, psychosoziale Zusammenhänge
- Ernährungsbedingte Gesundheitsstörungen einschließlich Behandlung, Beratung und Schulung
- Durchführung und Dokumentation von Diabetikerbehandlungen
- Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder
- Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen
- Grundlagen der Arzneimitteltherapie
- Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen
- Bewertung der Belastbarkeit, der Arbeitsfähigkeit, der Berufs- und Erwerbsfähigkeit sowie der Pflegebedürftigkeit
- Akutversorgung von internistischen Notfallpatienten
- Intensivmedizinische Basisversorgung
- Interdisziplinäre Koordination (ärztliche, pflegerische und soziale Hilfen) bei multimorbiden Patienten
- Grundlagen der internistischen Röntgendiagnostik (regelmäßige Teilnahme an den Röntgenbesprechungen)
Anästhesie/Chirurgische Fächer
- Erlernung der Indikationsstellung für elektive und Notfall-Eingriffe
- Aufklärungsgespräche
- Prinzipielle Kenntnisse von Anästhesie- und Operationstechniken
- Erkennung und Beherrschung von Komplikationen und Nachsorge
Bestandteil der stationären Basisweiterbildung ist die unmittelbare Patientenversorgung. Diese bieten wir in folgenden Fachabteilungen an:
Wahlfächer
Während der stationärer Basisweiterbildung in der Inneren Medizin können alternativ folgende Bereiche absolviert werden:
- Stationäre Versorgung inkl. Palliativstation
- Intensivstation
- Internistische Funktionsabteilungen
- OP
- Zentrale Notaufnahme
- Ambulante Sprechstunden
Das Aufteilen der Wahlfächer in 3-Monats-Abschnitte ist möglich.
Ambulante hausärztliche Versorgung